Dr. Till Kreutzers Re:publica-Vortrag ist online

Auf der Re:publica 2012 hat Dr. Till Kreutzer von irights.info einen der besten Vorträge der Konferenz über seine Vision des Urheberrechts im Jahr 2037 gehalten. Bei Youtube kann man sie sich mittlerweile selbst ansehen, auf dem FutureMusicCamp habe ich die wichtigsten Thesen in meiner Präsentation zusammengefasst. Er beschreibt die kulturelle Realität, die Geschäftsmodelle der creative economy und wie das Urheberrecht 2037 aussehen könnte. Damit liefert er einen wichtigen Beitrag, der bei allen pessimistischen Äußerungen dieser Tage auf Kulturoptimismus setzt. Diese Linie, die sich auch bei Dirk von Gehlen finden lässt, halte ich für sehr bedeutsam, da viele in der Diskussion immer wieder damit drohen, dass Kreativität und kulturelle Vielfalt durch die Digitalisierung in Gefahr seien und ohne ein starkes Urheberrecht bald keine Kunst mehr geschaffen werden könne. Von Gehlens von Kreutzers Vorträge habe ich bereits schriftlich zusammengefasst.

Betonen möchte ich noch mal Kreutzers Aufruf, die aktuelle Diskussion auf einen Konsens zu fokussieren: Werden Kopien von Musik in einigen Jahren aus dem Netz verschwinden? Nein! Das ist der Konsens, um sich konstruktiv damit auseinander zu setzen und der eine Abkehr von der Brachialkonfrontation ermöglicht.

 

 

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