Der demografische Wandel und die Kulturpolitik

Spätestens seitdem der Kulturinfarkt, im März diesen Jahres erschienen, in aller Munde ist, steht die Kulturpolitik auf dem Prüfstand. In einem älteren Artikel habe ich mich bereits damit auseinander gesetzt, wie weit die Kulturpolitik hinsichtlich der drängenden gesellschaftlichen Veränderungen ist und wie die abweisenden Äußerungen von Olaf Zimmermann hinsichtlich der Thesen des Kulturinfarkts einzuordnen sind. Zwei der Autoren des Kulturinfarkts haben mich ermutigt, mich weiter mit diesem Thema auseinander zu setzen und so möchte ich mich in einigen kommenden Artikeln mit den kulturpolitischen Paradigmenwechseln aufgrund des demografischen und des technikinduzierten kulturellen Wandels befassen. Mein Fokus liegt dabei auf der Musik. Im Folgenden möchte ich nun Auswirkungen des demografischen Wandels detaillierter beschreiben, um darauf aufbauend erste Paradigmenwechsel in der Kulturpolitik und in den öffentlich geförderten Kultureinrichtungen zu umreißen.

Demografischer Wandel

Der demografische Wandel hat enorme Auswirkungen auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens in Deutschland. Mit den Schlagwörtern „weniger, älter, bunter“ sind die bedeutsamsten Prozesse für die Zusammensetzung der Bevölkerung vieler west-europäischer Länder beschrieben, die ich auf Basis der Veröffentlichung „Demografischer Wandel in Deutschland – Heft 1“ der Statistische Ämter des Bundes und der Länder von 2011 nun genauer erläutern möchte.

Weniger: Aufgrund des wachsenden Geburtendefizits in Deutschland (2011: 663.000 Geburten bei 852.000 Sterbefällen), das von 2003 bis 2011 nicht mehr durch Nettozuwanderung ausgeglichen werden konnte, schrumpft die Bevölkerung in Deutschland voraussichtlich von heute 81,8 Millionen auf 77,4 Millionen im Jahr 2030. Das Jahr 2011 stellt allerdings eine Ausnahme in dieser Entwicklung dar, die in der Veröffentlichung von 2011 noch nicht berücksichtigt wurde, weil aufgrund stark angestiegener Zuwanderungszahlen v.a. aus Polen für 2011 mit einer leichten Bevölkerungszunahme gerechnet wird. Hieran lässt sich ablesen, dass eine konstante Bevölkerungzahl bei der geringen Zahl an Geburten (2010: Zusammengefasste Geburtenziffer: 1,34 Kinder je Frau (Statistisches Bundesamt)) nur durch Zuwanderung ausgeglichen werden kann. Modifiziert wird dieser Generaleffekt regional und lokal durch Wanderungsbewegungen zwischen den Regionen und gestaltet sich regional zum Teil sehr unterschiedlich. „Innerhalb Deutschlands sind die Wanderungen durch Ost-West-Bewegungen sowie Umzüge in die Großstädte und deren Umland geprägt“ (Statistisches Bundesamt).

Älter:Die folgende Grafik zeigt sehr deutlich, wie sich die Alterstruktur in den kommenden Jahren voraussichtlich verändern wird:

Lag das Verhältnis von 0-20-Jährige zu über-65-Jährigen 2008 bei etwa 19% zu 20% der Bevölkerung, wird es sich im Jahr 2030 bei 17% zu 29% befinden. Des Weiteren wird der Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter (20-65 Jahre) von 2008 49,7 Mio. auf 42,1 Mio. im Jahr 2030 sinken. Für das Medianalter bedeutet es einen rasanten Wandel von 35 (1950) über 41 (heute) hin zu über 50 (2050)(Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie). Weniger Erwerbstätige bei mehr Ruheständlern wird – neben dem immensen Problem des Transfersystems für Renten – für die öffentlich geförderten Kultureinrichtungen Kürzungen aufgrund fehlender Steuereinnahmen sowie u.a. weniger junge Besucher zur Folge haben. Die oben gezeigte Statistik unterstützt Prof. Hans Neuhoff, der sagt, dass in den kommenden Jahren geburtenstarke Jahrgänge ins sogenannte „Konzertbesuchalter“ 65plus kommen – eine Behauptung, die plausibel aber diskussionswürdig ist. Bis zum Jahr 2030 ansteigende Besucherzahlen von klassischen Konzerteinrichtungen seien ein Resultat davon. Spätestens 2030 sei aber mit einem tiefgreifenden Strukturwandel zu rechnen, der sich durch einen Einbruch der Besucherzahlen auszeichne, welcher dadurch verstärkt werde, dass jüngere Generationen, so zeigen es bereits heute Studien, weniger klassikaffin seien als die heutige ältere Bevölkerung (siehe Kulturbarometer). Dass sich Menschen im Alterungsprozess klassischer Musik zuwenden, liegt zwar nahe, kann aber bezweifelt werden, da viele zukünftige Ruheständler durch populäre Musik geprägt wurden. So oder so ist eine deutlich niedrigere Zahl an Klassikpublikum in Zukunft zu erwarten, auch wenn das 9. Kulturbarometer des Zentrums für Kulturforschung und der Deutschen Orchestervereinigung – anscheinend stark politisch motiviert – im Jahr 2011 von einer „Kehrtwende“ spricht, die aus den erhobenen Daten so nicht hervor geht, denn dort heißt es: „Dass derzeit ein weiterer Abwärtstrend verhindert werden konnte, liegt am Zuwachs des Publikums ab 65 Jahre. Die jungen Altersgruppen bis 24 Jahren konnten nach wie vor nicht ausreichend angesprochen werden.“ Dies unterstreicht Neuhoffs skizzierte Annahme, zeugt aber aufgrund des fortschreitenden demografischen Wandels davon, dass die Rede von einer „Kehrtwende“ hochgradig politisch motiviert ist und etablierten Strukturen zu Gute kommt.

Für die Kulturpolitik ergibt sich aus den allgemeinen Tendenzen „weniger und älter“, also der schrumpfenden und älter werdenden Bevölkerung, die Erkenntnis, dass es absolut weniger Kultur-NutzerInnen in Deutschland geben wird, wenn nicht neue Bevölkerungsgruppen für die Nutzung kultureller Angebote gewonnen werden können. Wie das im Mai 2012 erschienene 2. Jugendkulturbarometer allerdings feststellt, konnte „trotz der Intensivierung von kulturellen Bildungsmaßnahmen (…) das Kulturpublikum von morgen nicht weiter ausgebaut werden.“ Aufgrund der beschriebenen Prozesse halten viele Autoren, so z.B. Prof. Hans Neuhoff und die Autoren von „Der Kulturinfarkt“, eine deutliche Reduzierung der Zahl und Dichte von Kulturinstitutionen für unausweichlich. Vor allem in ländlichen Regionen würden Kultureinrichtungen immer weniger tragbar sein. Man könne sich generell eher darauf einigen, dass es zu viel als zu wenig gäbe, heißt es im Kulturinfarkt. Demgegenüber stehen Aussagen vom Staatsminister für Kultur und Medien Bernd Neumann hinsichtlich der Theater in Deutschland: „Wir brauchen sie alle!“ Kein Theater sei verzichtbar, was darauf hindeutet, dass Neumann, im Gegensatz zur Bundesregierung und Angela Merkel, sich der demografischen Situation nicht ausreichend bewusst ist, obwohl sich der Staatssekretärausschuss mit dem Thema beschäftigt hat. Schließlich weist Matthias Dreyer noch darauf hin, dass es keine allgemeingültigen Aussagen für die kulturelle Landschaft geben könne, da die demografischen Ausprägungen zu unterschiedlich seien. Daraus ist ersichtlich, dass Entscheidungen, die demografische Veränderungen berücksichtigen, hochgradig komplex und regional sehr unterschiedlich seien können.

Bunter:Laut Statistischem Bundesamt leben derzeit 15,7 Millionen (2010) Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland, was einem Anteil von 19,3 % an der Gesamtbevölkerung Deutschlands entspricht. Dieser Anteil wird in den kommenden Jahrzehnten wachsen, was zum einen an Zuwanderung zum anderen an dem wachsenden Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund liegt. So haben 2010 34,8 % der Kinder unter 5 Jahren und 31,41% der unter-20-Jährigen in Deutschland einen Migrationshintergrund (eigene Berechnungen nach Daten des Statistischen Bundesamts), was sich auch in der Beobachtung widerspeigelt, dass jedes zweites geborene Kind in Großstädten einen Migrationshintergund hat.  Zu der Annahme, dass Frauen mit Migrationshintergrund höhere Geburtsraten hätten als Frauen ohne Migrationhintergrund, hat Dr. Nadja Milewski in ihrer Doktorarbei „Fertility of immigrants: a two-generational approach in Germany“ festgestellt, dass sich die Geburtenrate von Frauen der zweiten Migrantengeneration entgegen der verbreiteten Auffassung dem Geburtsverhalten von Frauen ohne Migrationshintergrund annähert. Der höhere Anteil an minderjährigen Kindern im Vergleich zur Gesamtbevölkerung wird damit hauptsächlich für den wachsenden Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund verantwortlich sein wenn diese Generationen widerum Kinder bekommen. Die Bedeutung eines vermeintlichen Unterschieds bei den Geburtsraten wird hingegen immer schwächer ausfallen. Im Hinblick auf die kulturell „buntere“ Gesellschaft in Deutschland stellte die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ in ihrem Schlussbericht 2007 allerdings folgendes fest: „Die klassischen Kulturinstitutionen, für die der größte Teil der personellen und finanziellen Ressourcen aufgewendet wird (Theater, Opern, Museen und Konzerthäuser), erreichen die Mehrheit der Menschen mit Migrationshintergrund nur unzureichend“ (S. 213). Die Autoren des Kulturinfarkts kritisieren diesen Sachverhalt ebenfalls scharf, fordern zudem „sozial und kulturell durchmischte Kulturräte“ und mehr Menschen mit Migrationshintergrund an kulturpolitischen und -institutionellen Entscheidungspositionen. Der Anteil transkultureller und nicht-westlichen Kulturprojekte sei zwar gestiegen aber immer noch „lächerlich„.

Vorläufiges Fazit

Damit bildet dieser letzte Aspekt des demografischen Wandels eine ebenfalls zentrale Herausforderung für die Kultureinrichtungen, die, so formuliert es Prof. Birgit Mandel, „nur dann weiterhin eine Berechtigung haben, wenn sie sich als gesellschaftlich relevant und veränderungsfähig erweisen“ (in: Wolfgang Schneider (Hrsg.)(2010): Kulturelle Bildung braucht Kulturpolitik – Hilmar Hoffmanns „Kultur für alle“ reloaded: 58). Zu den genannten demografischen Aspekten hinzu kommen, nicht zu unterschätzen, die Besucherstatistiken öffentlich geförderter Hochkultur-Einrichtungen. Demnach zählen je nach Studie etwa 50% der Bevölkerung zu Nicht-Kulturnutzern und nur etwa 5% zu regelmäßigen Kulturbesuchern. Im Sinne einer gesamtgesellschaftlichen Kulturpolitik und vor dem Hintergrund demografisch prognostizierter Rückgänge an Kulturbesuchern und Steuereinnahmen sind tiefgreifende Änderungen im Kultursystem unumgänglich. Es wäre wünschenswert, dass – wie durch den Kulturinfarkt initiiert – eine größere Diskussion über die zukünftige Ausrichtung von Kulturpolitik statt findet. Nicht abzustreiten ist, dass sich der Deutsche Kulturrat schon länger mit dem demografischen Wandel auseinander setzt. Zum Beispiel ist die Veröffentlichung Kulturelle Bildung – Aufgaben im Wandel des Deutschen Kulturrats sehr lesenswert. Darin heißt es zum Beispiel, dass die „größten und unmittelbarsten Veränderungen des demographischen Wandels (…) auf kommunaler Ebene zu spüren sein“ werden.

Ein wichtiger Paradigmenwechsel, der sich aus dem demografischen Wandel ergibt, wäre, dass sich Kulturpolitik wie im Kulturinfarkt gefordert mehr an den Individuen und weniger an den Institutionen orientiert: Von der Angebots- zur Nachfrageorientierung. Das sehe ich bei weitem noch nicht umgesetzt und die großen Fragen sind: Können die Kulturinstitutionen diesen Wandel überleben bzw. sinnvoll mitgestalten? Wie können sie das schaffen? Wie viele sollte es gesellschaftlich legitimiert in 30 Jahren geben? Welche Rolle spielt west-europäische Hochkultur in 30 Jahren, wenn knapp 30% der Bevölkerung einen Migrationshintergrund haben und sich immer weniger Menschen für Hochkultur interessieren? Inwiefern können Maßnahmen wie die derzeitig geforderte Ausweitung von Kulturvermittlung und Kultureller Bildung diese Entwicklungen beeinflussen ohne die BürgerInnen zu bevormunden?

In meinem nächsten Artikel möchte ich mich mit dem technikinduzierten kulturellen Wandel und dessen Auswirkungen auf Kulturpolitik beschäftigen.

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6 Antworten zu Der demografische Wandel und die Kulturpolitik

  1. Annika schreibt:

    Ein sehr spannender Beitrag, der die Dinge für mich in einen neuen, großen Zusammenhang stellt. Die Frage ist nur, wie sich Kulturpolitik an Individuen orientieren soll. Führt das nicht schnell zu dem Problem der Beliebigkeit im negativen Sinne, dass manches aufgegriffen wird und anderes nicht? Insofern wären wir wieder beim selben Problem, dass nur vereinzelte Strömungen gefördert werden. Ich halte die kulturellen Institutionen für ein sinnvolles Bindeglied zwischen Politik und Individuum, da hier Vieles zusammenfließen kann und man sich intensiv mit den Thematiken und Strömungen auseinadersetzt. Diese Auseinandersetzung kann auch dabei helfen, neue, außerinstitutionelle Strömungen gesellschaftlich anzuerkennen. Die Institutionen wie Musikschulen, Hochschulen und Theaterhäuser etc. sollten jedoch anpassungsfähiger und offener in ihren Ausrichtungen und Strukturen werden.

    • Philip Stade schreibt:

      Danke🙂 Eine stärkere Orientierung der Kulturpolitik an den Individuen bedeutet ja nicht, dass die Institutionen generell abgeschafft werden. Die Umorientierung würde, so argumentieren die Autoren des Kulturinfarkts, v.a. Infrastrukturen für alle bereit stellen, in denen sie sich kostengünstig künstlerisch und eigenverantwortlich verwirklichen können. Schon heute orientieren sich viele städtische Kulturpolitiker – das konnte ich bei den Creative Cities Sessions auf der C’n’B Convention 2012 beobachten – an diesem Vorhaben, was dann konkret bedeutet, z.B. Musikern Proberäume und bildenden Künstlern Gemeinschaftsateliers zur Verfügung zu stellen. Den großen Institutionen wird dabei die Aufgabe zukommen, sich hin zu besucherzentrierten Kulturzentren zu wandeln, also einem Ort, an dem nicht nur Konzerte oder Ausstellungen besucht werden, sondern Menschen den ganzen Tag über Angebote wahrnehmen, sich treffen und selbst kreativ werden können. Das gilt auch in besonderem Maße für Musik- und Kunsthochschulen. The Sage Gateshead ist dafür ein bekanntes Beispiel. Das wäre ja das, was du mit „offener“ meinst. Wichtigste Ziele sind dabei natürlich, wie du zurecht zu bedenken gibst, Gleichwertigkeit und Gleichberechtigung.
      Wichtig finde ich in dem Zusammenhang auch den Hinweis, dass der freie Markt wie wir ihn in der Kulturwirtschaft erleben nicht mehr von der Kulturpolitik als das – ich übertreibe – „Übel“ angesehen wird. Die Autoren des Kulturinfarkts behaupten sogar, dass der freie Markt für einer freien Kunst besser sei als zu viel staatlich verordnete Förderung. Die Popkultur des 20. Jahrhunderts zeuge von einer Vielfalt, die aus der Wirtschaft heraus entstanden sei. Kulturpolitik behauptet aber an vielen Stellen immer wieder, dass freie Kunst nur unter dem Schutz der Förderung entstehen könne. Natürlich bedeutet das wiederum nicht, dass „Strömungen, die es schwer haben“, wie z.B. die Neue Musik, nicht mehr gefördert werden sollten. Aber eine stärkere Orientierung an den Individuen würde vielleicht auch bedeuten, dass die Kulturwirtschaft stärker in kulturpolitische Entscheidungen integriert wird.
      Das alles würde jedenfalls völlig neue Förderkriterien erforderlich machen, die mehr Menschen zu Gute kommen würden als die heute auf wenige Menschen konzentrierten aber von allen finanzierten.

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  3. Klaus P. Skrzipietz schreibt:

    Auch ich habe mit großem Interesse die Ausführungen zur, nennen wir es Kulturpolitik, gelesen.
    Natürlich gibt es noch eine hohe Prozentzahl an Kunst interessierten, natürlich sind es prozentual die „Älteren“ Mitbürger, die Kunst auf einer breiten Basis, sicher trotz einer beruflicher Anspannung, kennen gelernt haben und sie im fortgeschrittenen Alter geniessen möchten und wollen. Auch sie ( die „Älteren Mitbürger ) haben durch Steuern dazu beigetragen, dass ein Teil der Steuern in die Kunst fliesst, oder sollte ich sagen: geflossen ist.
    Dies zur Einführung und jetzt zu den Gründen, nach meiner Meinung, eines schwindenden Interesse an „westeuropischer Hochkultur“.
    Die Komunen, die ihren Bürgern ein Kulturangebot, hier spreche ich nicht von Comedien die durch Deutschlands Städte ziehen und im moment vor vollen Häusers ihren Teil der „Kultur“ dem meinst jüngerem Publikum präsentieren, sondern ich spreche vom Theater – klassischer Musik – und sicher mittlerweile auch vom Jazz, anbieten sollten.
    Die finanziellen Verhältnisse der Komunen lassen das Angebot von Jahr zu Jahr schrumpfen, denn die Gelder, die mittlerweile für soziale Belange bereitgestellt werden müssen, übertreffen die Ausgaben für Kultur.
    Wenn Sie unter ihrer Rubrik „Bunter“ den Migrationshintergrund ansprechen, so kann ich nur bestätigen, dass die Komunen ihre Bürger aufforden sich den Migranten zu nähern, jede Einweihung einer Moschee als grosses Ereignis gefeiert und auch bezuschusst wird, aber zu kulturellen Informationen weder Migrationsämter noch Migrantenverbände anwesend sind.
    Schlicht gesagt, für viele Mitbürger, die sich einen kulturellen Lebensabend vorgestellt haben, wird
    nur noch das Fernsehen diese Aufgabe übernehmen müssen ( nicht auszudenken).
    Es sei denn, man ist bereit horrende Beträge persönlich einzusetzen, da Staat, Länder und Komunen nicht mehr in der Lage und gewillt sind, die finanziellen Leistungen für eine „westeuropäische Hochkultur“ zu erbringen.

  4. Pingback: Paradigmenwechsel und Fragestellungen in der Kulturpolitik | Freie Kultur und Musik

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